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Umbau
APRILIA-RÜCKLICHT:
letztes
Update
04.08.2007
Aprilia-Doppelrücklicht, von
Carsten zur Verfügung gestellt.
Material-Liste
1.)
1 Satz Rückleuchten (2 Stück Aprilia Rücklicht verchromt)
Die beiden Rücklicht-Birnchen (12V / 21W) sind bereits enthalten.
>
Modell: Aprilia-Roller SR 50 AC
> Bestell-Nr.: 8212776
> Preis: € 49,20
2.)
1 Stück Kennzeichenplatte, schwarz
> Modell: (vom Aprilia-Roller SR 50 AC)
> Bestell-Nr.: 8226627
> Preis: € 21,29
3.)
1 x Kabelsatz Rücklicht = Kabelbaum hier sind die beiden Bremslichtbirnchen
(Glassockellampen 12V 5W) inkl. der notwendigen Gummifassung enthalten.
>
Modell: Aprilia-Roller SR 50 AC
> Bestell-Nr.: 8212775
> Preis: € 26,59
4.)
2 x Aluplatte 2 mm 20 x 30 cm (für Nummernschild-Platte + diverse
Spritzschutzabdeckungen unter dem Bürzel)
>
Preis: € 2,-
5.)
1 x Louis Nummernschild-Leuchte verchromt inkl. Birnchen
>
Bestell-Nr.: 10033841
> Preis: € 12,95
6.)
1 x Louis runder Rückstrahler
>
Bestell-Nr.: 10033120
> Preis: € 1,95
Sonstiges:
Bougierrohr
(Durchmesser 4mm) zur Kabelverlegung (Durchführung)
>
Japan-Steckerset
>
Japan-Systemstecker
>
KFZ-Kabel 1,5 mm
>
Edelstahl-Innensechskantschrauben M5 und M6 mit selbstsichernden
Muttern
> Diverse
Alu-Winkel-Profilschienen (Verwendung als Spritzschutz und zum Bau
der Halterung für das Rücklicht
Motivation
zum Umbau
Wie
Frank war mir das Original-Kreidler-Rücklicht schon längere
Zeit ein Dorn im Auge. Andererseits passt es auch wieder, zu der
von Honda seinerzeit u.a. mit der CB 900 F Bol d’or eingeführten
Linie (auch damals ein Traumbike von mir), die in meinen Augen mit
der BIG seine vollendete Fortsetzung gefunden hatte.
Ich
handele deshalb immer nach dem Grundsatz: Wenn Umbau, dann so, dass
immer wieder mit relativ geringem Aufwand auf Original zurückgerüstet
werden kann. Könnte ja durchaus sein, dass ich irgendwann wieder
mit der Original-Butterdose durch die Gegend fahren will.
Ein
Kürzen des Rahmens oder irgendwelche "wüsten"
Heck- oder Vorderbau-Umbauten, seien sie handwerklich auch noch
so perfekt, kommen für mich nicht in Frage. Ein F4, 916-Heck
oder eine Up-Side-Down-Forke gehören nun mal an die genannten
Mopeds und nicht an ne BIG.
Sehen
diese Streetfighter denn dann nicht auch wieder irgendwie alle gleich
aus?
Das
ist wie alles im Leben Ansichtssache. Ich möchte niemanden
Bekehren oder von irgendwelchen tollen Ideen die jemand vielleicht
hat, abhalten, geschweige denn den Moralpostel spielen. Ich gebe
hier lediglich meine persönliche, bedeutungslose Meinung zum
Besten. Vielleicht findet sich der Eine oder Andere von Euch mit
meinen Äußerungen ja hier wieder. Have fun.
Umbau
1.)
Sitzbank entfernen, Heck demontieren
2.)
Original-Rücklicht demontieren
3.)
Aprilia Kennzeichenplatte
Es
wird lediglich die Fassung in die die beiden Rücklichter eingesetzt
und verschraubt werden benötigt. Die Kennzeichenplatte muss
deshalb entsprechend gekürzt werden so dass Sie in den Bürzel
passt (der Teil, der für die Befestigung des Nummernschilds
gedacht ist und noch etwas mehr, wird abgeschnitten, so dass nur
noch das Oberteil zum Einsetzten der beiden Rücklichter übrig
bleibt (nachfolgend Fassung genannt). Ich habe für alle Sägearbeiten
eine stinknormale Laubsäge mit Metallsägeblättern
benutzt. Das verbiegt kein Alu-Blech und man kann wesentlich genauer
als mit einer Bügelsäge oder einer Blechschere arbeiten.
Natürlich ist es deutlich zeitintensiver und das Entgraten/Feilen
der Schnittstellen entfällt auch nicht.
4.)
Befestigung der "Fassung"
An
der Heckplastik, dort wo das Original-Rücklicht verschraubt
war, habe ich zwei Alu-Winkel eingepasst, dran geschraubt und daran
die Fassung inkl. der montierten Rücklichter, mit zwei Schrauben
befestigt. Hierzu müssen in die Fassung zwei Löcher gebohrt
werden. Vorher unbedingt das Heck wieder montieren und die Fassung
und Befestigungswinkel so ausrichten, dass alles spannungsfrei sitzt.
Die Ausrichterei ist eine ziemliche Arbeit – ich habe aufgehört
zu zählen wie oft ich das Heck an- und abgebaut hatte. Aber,
genaue Arbeit zahlt sich hier aus da man sich dann das Nacharbeiten
des Heckbürzels sparen kann. Wir wollen doch nicht dem schönen
Bol d’or-Heck ans Leder (äh, Plastik) gehen. Waren diese Anpassungsarbeiten
erfolgreich muss das Heck zwecks anschließender Herstellung
eines Spritzwasserschutzes wieder abgebaut werden.
5.)
Alu-Spritzwasserschutz
Die
beiden Aprilia-Rücklichter, in die Fassung eingesetzt, haben
fast genau die gleiche Abmessung wie das Original-Rücklicht.
D.h. die entstehenden Freiräume im Bürzel, die vorher
durch das Original-Rücklicht abgedeckt waren, sind bedingt
durch die jetzt runden Rücklichter relativ klein. Mit Aluwinkeln
und Platten kann ein guter Spritzwasserschutz gebaut werden kann.
Auch hier habe ich trotz Verwendung von Pappschablonen zig mal das
Heck an und abgebaut, Aluplatten erneut gefeilt, das ganze wieder
von vorn ...usw.
Das
wars eigentlich schon – viel Spaß beim Nachbauen.
6.
Bilder
Denke
es ist soweit selbsterklärend (siehe Bilder).
Bild
A: Seitenansicht eingebautes Rücklicht (ohne Heckbürzel)

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B: Ansicht von oben eingebautes Rücklicht (ohne Heckbürzel)

Bild
C: Ansicht von vorne nach hinten eingebautes Rücklicht (ohne
Heckbürzel)

Bild
C: Ansicht von hinten eingebautes Rücklicht (ohne Heckbürzel)

Bild
D: Seitenansicht Aprilia-Doppelrücklicht mit angebautem Heckbürzel

Bild
E: Ansicht von hinten Aprilia-Doppelrücklicht mit angebautem
Heckbürzel

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