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MC-COI-Oiler
(4) letztes
Update
21.07.2007
Elektronik:
Die Elektronik ist das Herz der Anlage. Nach dem Löten klappte
es auf Anhieb. Man kann die Pumpe testen, kann über eine LED
die Funktion des Reedschalters testen und über den Drehschalter
stellt man die Wegstrecke ein.
Für
den Anfang sind 4000 Meter ideal. Stellt man fest, daß zu
viel geölt wird, kann man die Wegstrecke vergrößern.
Ich
rate nach Inbetriebnahme nach jeder Fahrt kurz den Reedschalter
und die Pumpe zu testen. Läuft das System 10 Tage fehlerfrei,
ist man auf der sicheren Seite. Ich habe die Schaltung in ein Plexiglasgehäuse
gebaut, damit ich immer einfach meine Tests machen kann. Dazu habe
ich 4mm Plexiglas zugesägt und mit speziellem Plexiglaskleber
verklebt. Hält unglaublich, wenn man es in die Sonne legt und
die UV-Strahlung die Aushärtung erledigt.
Ich
habe eine weiße LED für Beleuchtungszwecke als grundsätzliche
Stromkontrolle eingebaut. So weiß ich, daß die Schaltung
Strom hat und habe gleichzeitig auch noch eine Beleuchtung, wenn
ich nachts mal was ändern muß.
Um
die Schaltung leicht abnehmen zu können, habe ich Steckverbindungen
verwendet. Und ideal ist ein Computerkabel mit 2 Steckern zur Stromversorgung.
Da sind 4 Kabel je Stecker möglich. Einen Stecker habe ich
einfach durchgesägt, sodaß ich 6 Adern zur Verfügung
habe.
2 =
Stromversorgung 12V
2 = Reedschalter (Polung egal)
2 = Pumpe (Polung egal)
Hier

Ich
habe das Gehäuse an einer dämpfenden Unterlage mit einem
Kabelbinder befestigt. Löst sich mal etwas, kann ich es gleich
sehen und die LEDs sieht man auch gleich. Die beiden Löcher
für den Wegschalter (3) und den Taster Pumpentest (2) wurden
mit einem Gummistopfen verschlossen. Die LED weiß (1) ist
Stromanzeige und Beleuchtung. Mit dem Pumpentaster entlüftet
man z.B. auch die Anlage nach dem Anbau.
Ich
hoffe, die Bilder haben gezeigt, daß mit etwas Bastelei eine
tolle Anlage entsteht. Ich habe den Oiler nun seit 35.000 Kilometer
im Einsatz. Im Gegensatz zum Scott, habe ich wenig verbraucht. Einen
halben Tank, also weniger als einen halben Liter. Ich hatte noch
etwas MCoi-Öl und habe das weiter verwendet und werde wohl
auch dabei bleiben. Es haftet gut und läßt sich auch
von der Felge wieder entfernen. Ob Kettensägenöl die Lösung
ist, glaube ich eher nicht. Immerhin sollen Sand und Schmutz auch
abgeworfen werden, was bei Kettensägenöl kaum möglich
ist.
Die
Kette hat den Oiler erst bei ca. 15.000 Kilometer bekommen. Jetzt
hat sie bereits 55.000 Kilometer drauf und längt sich überhaupt
nicht. Entspricht laut Einstellanzeige 50% der Laufleistung. Ich
fahre sicher nicht langsam und die BIG hat jetzt gut 145 PS. Viele
Fahrten mit 2 Personen. Also das ist schon eine ordentliche Laufleistung.
Ich kann das Teil nur empfehlen und ich werde das Scottoil auch
weiter verwenden, denn es hat bewiesen, daß es perfekt ist.
Störungen:
Transistor
abgebrochen, weil nicht angeschraubt. Ansonsten NIE irgendein Problem.
Wer sich an meine Hinweise hält, sollte ebenso Erfolg haben.
Euer
Frank
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